|
Répétition à quarts: Die akustische Dimension der Zeit
"Ein Mensch höherer Art lässt die
ganze Geschichte der Welt repetieren, so wie man Uhren repetieren
lässt." Diese Spruchweisheit stammt von keinem Geringeren als dem
Physiker und Schriftsteller Georg Christoph Lichtenberg. Als er diesen
Aphorismus vor gut 200 Jahren in Göttingen verfasste, schickte sich in
Paris das uhrmacherische Genie Abraham-Louis Breguet an, eben jene
Repetieruhren weiter zu verkleinern und technisch zu vervollkommnen.
Zum Beispiel durch eine wohlklingende Tonfeder.
Schon damals reifte in den
uhrmacherischen Köpfen die Erkenntnis, dass Repetitionsschlagwerke nur
dann wirklich brauchbar sind, wenn ein Mechanismus fehlerhaftes
Schlagen bei ungenügender Betätigung des Drückers zu verhindern weiß.
Und hier hatte Daniel Quare eine weitere Eingebung der besonderen Art:
Seine "Alles-oder-Nichts-Sicherung", trug dafür Sorge, dass die
akustische Dimension der Zeit entweder genau oder gar nicht in Aktion
trat.
Gleichwohl mussten
Repetitionsschlagwerke spätestens mit der Erfindung des elektrischen
Lichts im späten 19. Jh. als Anachronismus gelten. Exakt zu dieser Zeit
fanden die tönenden Mechanismen an den Handgelenken betuchter
Zeitgenossen ihren Platz. Optisch machten sie indessen wenig aus sich.
In puristischer Ausführung gleichen sie ganz normalen Armbanduhren. Nur
ein kleiner Drücker oder Schieber im linken Gehäuserand zeugte von den
vielen kleinen Teilen, die größtenteils dezent unter dem Zifferblatt
verborgen sind. Nicht zuletzt deshalb beweisen diese feinen Zeitmesser
bis heute echte Kennerschaft.
Dieser Sachverhalt hat den Münchner
Uhrmachermeister Gerd-Rüdiger Lang dazu bewogen, die kleinen, aber
feinen Repetitions-Annalen um ein höchst interessantes Kapitel zu
bereichern.
Seine Chronoswiss Répétition à quarts
belegt, dass die "Faszination der Mechanik" auch zu Beginn des 21.
Jahrhunderts noch eine andere akustische Dimension besitzen kann, als
nur das dezente Ticken der zeitteilenden Hemmung. Beim neuesten
Kollektions-Mitglied genügt ein Druck auf den Knopf bei der "10", um
die kostbare Zeit auf die Viertelstunde genau hören zu können. Damit
handelt es sich um die einzige Armbanduhr mit Viertelstunden-Répétition
weltweit.
Möglich machte dies die enge
Kooperation ausgewiesener Mechanik-Spezialisten. Neben der
Uhrenfabrikation Chronoswiss, welche das exklusive
Manufaktur-Automatik-Kaliber C. 126 beisteuert, war die renommierte
Komplikationen-Manufaktur Dubois-Dépraz aus dem abgeschiedenen Vallée
de Joux an der Entwicklung dieses Newcomers beteiligt. Ihr ist das
feine Schlagwerksmodul E 94 (Alles-oder-Nichts-Sicherung) mit acht
Steinen und einem Durchmesser von 28 Millimetern zu verdanken. Ein
kleiner Hammer schlägt zu erst die Zahl der Stunden (ding) und danach 2
kleine Hämmer diejenige der Viertelstunden auf zwei sorgsam gestimmte
Tonfedern (ding-dong).
Der Klang der Répétition à quarts ist
so außergewöhnlich, dass er sich beim besten Willen nicht treffsicher
beschreiben lässt. Man muss ihn einfach hören.
Für dieses außergewöhnliche Modell
wurde eine ganz spezielle Zeigerform "Breguet Conique Sqelette"
ausgewählt und die gibt es nur bei Chronoswiss.
| Modell: |
Répétition à quarts |
|
Einzige Armbanduhr mit Viertelstunden-Répétition weltweit |
|
|
| Referenz: |
CH 1640, Platin (95g), auf 99 Stück limitierte Edition |
|
CH 1641, Gold 18Kt (75g) |
|
CH 1641 R, Rotgold 18Kt (75g) |
|
CH 1641 W, Weissgold 18Kt (75g) |
|
CH 1643, Stahl |
|
CH 1643 co Stahl, Zifferblatt Kupfer |
|
CH 1641 R bk neu! |
|
CH 1643 bk neu! |
|
|
| Anzeigen: |
Stunde, Minute, kleine Sekunde |
|
|
| Gehäuse: |
massives
25-teiliges Gehäuse, Zwiebelkrone und Drücker massiv in Material des
Gehäuses, ( 40 mm, Höhe: 13,80 mm, geschliffen und poliert,
verschraubte, polierte Lünette mit einseitig entspiegeltem Saphirglas,
verschraubter Boden mit Vollgewinde und einseitig entspiegeltem
Saphirglas, Schlagwerkdrücker bei 10 Uhr, Bandstege verschraubt mit
patentiertem System Autobloc, wasserdicht bis 3 atm (30 m) |
|
|
| Werk: |
Manufaktur Kaliber C. 126 |
|
ø
26,80 mm (11 3/4'''), 30 Steine, Incabloc Stoßsicherung,
Feinregulierung für Rücker mit Exzenter, 35 Stunden Gangreserve, 3 Hz.,
21.600 A/h (Halbschwingungen) , einzeln nummeriert. |
|
|
| Modul: |
Schlagwerksmodul E 94 (Dubois-Depraz), für Chronoswiss reserviert. |
|
Zifferblattseitig montiert, ø 28 mm, Höhe 8,35 mm, 8 Steine |
|
Viertelstundenrepetition mit Alles-oder-Nichts-Sicherung |
|
Schlagwerk auf zwei Tonfedern |
|
|
| Zifferblatt: |
massives 925er Sterling-Silberzifferblatt, lackiert, |
|
gebläute Stahlzeiger, Form: Breguet Conique Squelette |
«zurück
|